 » Nuklearmedizinische Lungendarstellung benötigt einen chemischen Wirkstoff, welcher mit einem radioaktiven Marker markiert wird. Diese Kombination wird dann in den Blutstrom injiziert.
» Die Kombination wird dann im Körper verteilt, insbesondere durch den Lungenkreislauf wird die Lunge dargestellt und kann dann mit einer sogenannten Gamma-Kamera von außen aufgenommen werden. Die dargestellten Bilder erlauben computergestützt dem Arzt, eine Analyse vorzunehmen und eine Diagnose zu stellen.
» Der chemische Wirkstoff zur Lungendarstellung und für die Diagnose einer Lungenembolie besteht aus Albumin-Makro-Komplexen, (sog. AMA), während die radioaktive Markierung durch das standardmäßige Technetium 99 (Tc99m), einer Gamma-Strahlenquelle, erfolgt.
» AMA ist ein gutes diagnostisches Werkzeug und wird weltweit eingesetzt. Einige wohlhabende Hospitäler setzten sogenannte Spiral-CTs ein, aber wegen der Kosten und des Zeitaufwandes dieser Methode bleibt die nuklearmedizinische Darstellung für die Diagnostik der Lungenembolie die Methode der Wahl.
» AMA hat allerdings Nachteile. Seine klinische Nützlichkeit ist limitiert durch seinen Aufbau: es ist grundsätzlich nicht in der Lage, kleinste Gefäße darzustellen. Es produziert sozusagen nur statische Schnappschüssen des Lungenkreislaufes. Außerdem kann es erwiesenermaßen lungenschädlich sein.
» Lange waren Ärzte der Ansicht, dass der Nutzen der Substanz die Schädlichkeit überwiegt. Idealerweises sollte jedoch eine bessere Substanz gefunden worden: Eine, die die kleinsten Lungengefässe darstellen kann, eine, die dynamische Bilder liefert, die in Echtzeit Veränderungen zeigen,
» Solch eine Substanz wird bei PulmoScience im Endstadium entwickelt. . Es ist sicherer als AMA, es schädigt den Patienten nicht und es verbessert die diagnostische Information.
» Diese neue Substanz heißt PulmoBind.
» PulmoBind bedeutet Molekulare Darstellung und nutzt eine komplett harmlose Substanz (Adreno Medullin) die vom Körper selbst produziert wird. Diese wird an einen Radioaktiven Marker (Technetium 99, der weltweit akzeptiert und vorrätig ist), gebunden.
» Nach Injektion in den Patienten lagert sich die Kombination aus Adreno Medullin und Technetium 99 in der Lunge an, wo sich Adreno Medullin vorzugsweise an die inneren Gefäßwände anlagert. Die Verteilung wird dann durch eine externe Gamma Kamera dargestellt.
» Der Prozess ist dem Gebrauch von AMA sehr ähnlich. In der Tat nutzt PulmoBind die gleichen Untersuchungsprotokolle die derzeit mit AMA genutzt werden. PulmoBind nutzt die gleiche Kamera zur Darstellung und das gleiche Tc99m als radioaktiven Marker.
» Wenn sie vom potentiell gefährlichen AMA zu PulmoBind wechseln, müssen Krankenhäuser nichts an den bisherigen Prozessen ändern und kein neues Equipment kaufen.
» Krankenhäuser können die Prozeduren exakt wie derzeit durchführen, aber ersetzen das weniger effektiven AMA durch das effektivere und sicherere PulmoBind. Der Gebrauch von PulmoBind wird sicherere und bessere diagnostische Informationen liefern. Außerdem kann man mehrere Problemzonen in einer diagnostischen Prozedur darstellen, was mit AMA derzeit nicht immer möglich ist.
» Einmal injiziert, wird AMA durch das Kreislaufsystem in die Lungen transportiert. Die AMA Partikel sind größer als die kleinsten Lungengefässe und „verstopfen“ sozusagen diese Gefäße. Dadurch können diese zerstört werden.
» Außerdem zeigt diese Verstopfungstendenz nicht das gesamte Gefässystem, sondern nur eine Momentaufnahme. Dynamische Veränderungen können nicht gezeigt werden.
» Verglichen mit PulmoBind: PulmoBind wesentlich kleiner als die kleinsten Gefäße der Lunge. Somit tritt keine Beschädigung der Lungen auf. Außerdem kann das kleinste Gefässystem so in Echtzeit dargestellt werden. |